NaviGAYtion
Schon von weitem ist die Mega-Party am Ufer der Schelde zu erkennen. Ein riesiges Metallgittergerüst mit der beleuchteten Aufschrift „NaviGAYtion“ weist dem schwulen Partybesucher unübersehbar den Weg. Mehrere Tausend Besucher – 2006 waren es 11.000 – feiern am Ufer oder auf einem der Party-Schiffe ein rauschendes Fest. Garant für das Gelingen des Events, an das sich mehrere After-Partys anschließen, ist Veranstalter Ludo Smits. Der Besitzer des „Red and Blue“ bringt seine langjährige Erfahrung als Partyveranstalter Nummer eins in Belgien ein und verweist auf den Erfolg: „Wir sind stolz darauf, dass die NaviGAYtion mittlerweile so viele Schwule aus dem gesamten Benelux-Raum anzieht.“
2007 wurde aufgrund der Eurogames keine NayiGAYtion organisiert. Doch die fünfte Auflage des Events ist in Planung: Am 28. Juni 2008 lädt die Stadt Antwerpen erneut zu einem großen Gay-Spektakel ein. Verschiedene Clubs werden ein eigenes Boot hosten, dem sie ein individuelles Outfit und einen Top-DJ verpassen. Damit sind unterschiedliche Musikstile und ein abwechlungsreiches Ambiente garantiert. Insgesamt sollen es zehn Boote werden, die stündlich anlegen, so dass die Gäste frei zwischen den Booten hin und her wechseln können.
Ein buntes Animationsprogramm rundet das Fest ab. Dazu gehören Showacts auf der Hauptbühne, Drags Queens und Gogo-Tänzer. Speziell für Frauen gibt es eine "Café de Love" Ecke, dem lesbischen Konzept von Red&Blue, das an jedem dritten Sonntag im Monat stattfindet.
Wie bei den vorausgegangenen Editionen wird wieder viel Wert auf Sicherheit gelegt. Erwartet werden wie zuletzt mehrere Tausend Gäste, die zu rund 2/3 aus dem Ausland kommen und größtenteils zwischen 20 und 35 Jahren alt sind. |